Stellungnahme zum Ergebnis des Volksentscheides zu Tegel

Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow ist sehr enttäuscht vom Ergebnis des Volksentscheides über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel. Noch mehr enttäuscht sind wir allerdings von den Äußerungen des Berliner Senats. Hieß es anfänglich noch, die Rechtslage sei eindeutig und Tegel werde auch bei einem positiven Ausgangs des Volksentscheids geschlossen, hat der Regierende Bürgermeister nun überraschend verkündet, dass er einen Runden Tisch mit einem Schlichter einsetzen will, bei dem alle Fragen rund um eine mögliche Offenhaltung des Flughafens geprüft werden sollen. Wie eine Absichtserklärung, Tegel auch weiterhin schließen zu wollen, hört sich das nun wirklich nicht an.

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Mieterwechsel

Lange war es angekündigt und am Mittwoch den 5. Juli 2017 war es soweit. Unsere drei Sterlets zogen um. Ihr Becken war im Laufe der Jahre, die sie bei uns im Arvid-Goltz-Aquarium gelebt haben, zu klein geworden. Schon seit Herbst wurde daher ihr Umzug vorbereitet. Ihr neues Zuhause ist nun ein großer Teich auf dem Gelände vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen.

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25 Jahre Naturschutz Berlin-Malchow

 

Zum 25. Jahrestag der Gründung unseres Vereins gab es am 16.10.2017 ein Fest auf dem Naturhof. Zur Einstimmung gab es eine kleine Kinovorführung mit Eindrücken aus den vergangenen 25 Jahren. Gezeigt wurden Bilder aus den Anfangszeiten 1992, in denen der Hof fast vollständig versiegelt war. Es folgten Bilder von den Bauarbeiten und Pflanzungen hin zum heutigen Aussehen des Naturhofes. Versüßt wurde die Vorstellung mit selbstgemachtem Popcorn.

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Wildtier des Jahres 2017
Die Haselmaus

Die daumengroße, nachtaktive Haselmaus gehört zur Familie der Schlafmäuse oder Schläfer und ist eine Verwandte des Siebenschläfers. Sie besitzt, im Gegensatz zu den echten Mäusen, einen behaarten Schwanz. Ihren Namen verdankt die Haselmaus ihrer Lieblingsnuss, der Haselnuss. Da sie sich aber unter anderem auch von Brombeeren ernährt, ist es schwer einen Blick auf die kleine Maus zu erhaschen, die sich gerne in Hecken und Feldgehölzen aufhält.

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Wir erhalten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.

Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz ein Lebensraum. In Deutschland werden insgesamt 863 verschiedene Biotop-/Lebensraumtypen unterschieden.

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Kriechtier des Jahres 2017
Die Blindschleiche

Die Blindschleiche (Anguis fragilis) sieht einer Schlange auf den ersten Blick ziemlich ähnlich, aber ist nicht mit ihr verwandt, denn sie gehört zu den Echsen. Ihre Arme und Beine, wie sie üblich für Echsen sind, hat die Blindschleiche im Laufe der Entwicklungsgeschichte zurückgebildet und nun bewegt sie sich schlängelnd fort. Sie besitzt unter ihrem Schuppenkleid kleine, starre Körperplättchen, wodurch sie sich viel steifer als Schlangen fortbewegt.

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Orchidee auf der unserer Streuobstwiese

Am 24. Jun 2017 fand auf den Streuobstwiesen in der Hermsdorfer Str. die traditionelle Johannimahd statt. Dabei entdeckten die Teilnehmer zwei Exemplare der Breitblättrigen Stendelwurz (Epipactis helleborine). Diese Orchideenart ist im Berliner Florenatlas mit bisher zwei Funden aus den Jahren 1996 und 2005 in der Umgebung des Schleipfuhls verzeichnet. Die neuen Funde sind ein erfreulicher Hinweis auf die erfolgreiche Landschaftspflege in diesem Biotop.