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Am World Clean Up Day, dem 19. September, nahmen an unserer Aktion insgesamt 27 Helfer*innen teil, darunter einige Familien mit Kindern. Auch Sandra Göttsche, die Koordinatorin für Natur- und Umweltbildung in Lichtenberg ist, war mit ihrer sechsjährigen Tochter Nele dabei. Nele sammelte geduldig und ehrgeizig zwei Stunden lang fleißig alles ein, was ihr in die Quere kam. Die ganze Zeit schwankte sie zwischen Unverständnis: „warum machen die Menschen sowas, Müll einfach in die Büsche zu werfen. Wissen die denn nicht, dass sie damit der Natur und den Tieren schaden und auch sich selbst?“ Sie war stolz, dass sie mithelfen konnte, alles wieder sauber zu machen. Am Ende wurde sie sogar mit einem tollen Fund belohnt: Sie fand im Gebüsch eine alte, verschnörkelte Holzflöte, für sie „Ein echter Schatz!“. Drei Stunden lang sammelten alle anderen helfenden Hände allerhand störende Klein- und Müllteile wie Kronkorken, Zigaretten, Batterien, Snackverpackungen, unzählige Plastikschnipsel aus Konfetti-Kanonen, Flaschen und Gebrauchsgegenstände auf. Auch ein altes Handy, ein Teppich, Stahlträger, Stuhlbeinschoner und eine Geldkassette wurden geborgen. Insgesamt wurden 15 große Müllsäcke und 18 Flaschen gesammelt. Soweit wie möglich wurde dieser Müll getrennt.

Die Sammelaktion sollte für Eigenverantwortung und Mülltrennung werben und generell das Bewusstsein der Berliner und Kiezbewohner für vermeidbaren Müll auf Grünflächen geschärft werden. Wir danken allen Freiwilligen für Ihren ausdauernden Einsatz im Kampf gegen Plastik und das allseitige Vermüllen!