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Der NABU Berlin hat seit 2004 auf dieses Ziel hin gearbeitet. Nach 17 Jahren gratulieren wir von ganzen Herzen und geben unserer Freude darüber Ausdruck, dass ein Landschaftsraum mit wertvoller und schützenwerter Natur-ausstattung wie beispielsweise selten ge-wordenen Trockenrasen mitten in Berlin nun einem besonderen Schutz untersteht.

Seit 2015 werden Teile des Biesenhorster Sandes kontinuierlich mit Schafen und Ziegen beweidet. Die Jahre davor hat der NABU Berlin in zahlreichen Arbeitseinsätzen große Teile der Flächen gepflegt, um die dort vorhandenen Trockenrasen langfristig zu erhalten. Vielen Dank für dieses großartige Engagement.

Der Biesenhorster Sand ist nun als Naturschutzgebiet bestätigt worden, um die vielfältigen Lebensstätten und Biotope für die seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten des Offenlandes, insbesondere der Mager- und Trockenrasen zu erhalten. Mehr als 30 Vogelarten, knapp 400 Großschmetterlinge, etwa 750 Käferarten und 274 Hautflügler wurden hier nachgewiesen. Steinschmätzer und Heidelerche können hier gesichtet werden, ebenso wie die Blauflügelige Ödlandschrecke.

Das Gebiet des Biesenhorster Sandes umfasst mehr als 100 Hektar zusammenhängendes Offenland, das nun auch für den überbezirklichen Biotopverbund nachhaltig gesichert wurde.

  

Weiterführende Informationen zum Biesenhorster Sand finden Sie auf der Homepage vom NABU Landesverband Berlin.

Ansprechpartnerin

Beate Kitzmann

Geschäftsführerin

Tel. (030) 92 79 98 30 • beate.kitzmann@naturschutz-malchow.de
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