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Schulgarten-Werkstatt 2026: Ideen und Praxis für Schulen

Am 2. Juni 2026 veranstalteten die Koordinierungsstellen Umweltbildung aus Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf ihre zweite Schulgarten-Werkstatt für Schulgartenpädagog:innen aus ganz Berlin.

 Ziel war es, gartenpädagogisches Wissen zu vermitteln, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Ideen für eine lebendige und nachhaltige Gestaltung und Nutzung von Schulgärten zu entwickeln. Der inspirierende Veranstaltungsort war die Gartenarbeitsschule Treptow-Köpenick direkt an der Alten Spree. Mehr als 20 Schulgartenpädagog*innen, vor allem aus Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick waren gekommen, um praxisnahe Impulse für die Gestaltung und Nutzung von Schulgärten mitzunehmen.

Den Einstieg übernahmen Ulf Schröder von der umweltpädagogischen Initiative „Grün macht Schule“ sowie die Gartenarbeitsschulen der drei Bezirke mit einem interaktiven Assoziationsspiel zum Thema Schulgärten. Danach folgte der praktische Teil, in dem drei Themen vertieft wurden.

Im Workshop „Schulgarten: Von der Idee zur Umsetzung“ vermittelte Auguste Kuschnerow von der Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Schulgarten e.V.) praxisnah, wie ein Schulgarten von der Planung bis zur nachhaltigen Verankerung erfolgreich im Schulalltag umgesetzt werden kann: von überzeugenden Argumenten und ökologischen Bildungszielen über typische Herausforderungen bis hin zu konkreten Lösungsstrategien.

„Kompost als Grundlage für produktive Schulgärten – praktische Ansätze für den Schulalltag“ hieß der Workshop von Lotti Löbner. Sie zeigte, wie Kompostsysteme funktionieren und sinnvoll sowie dauerhaft in den Schulgarten integriert werden können. Die Teilnehmenden wurden mit unterschiedlichen Arten von Kompostsystemen vertraut gemacht und wie ein entsprechendes Setup mit den dazugehörigen Aufgaben bestmöglich in den Schulgarten integriert werden kann.

In „Vandalismusprävention im Schulgarten“ sprach der Präventionsbeauftragte der Polizei Köpenick, Christian Kessler darüber, dass Schulgärten mit ihren Pflanzen, Kübeln, Zäunen und Schildern Ziel von Vandalismus sein können. In dieser Vertiefung erfuhren die Pädagog*innen, wie ihre Schulgärten vor Vandalismus geschützt werden können: mit praktischen Tipps und konkreten Hilfen zur Umsetzung im Schulgarten.

Die Schulgartenwerkstatt will Lehrkräfte ermutigen und unterstützen, die wichtige Arbeit als Schulgärtner:innen zu vertiefen oder zu beginnen. Schließlich sind Schulgärten nicht nur grüne Lernorte für praktische Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung sowie Orte der biologischen Vielfalt. Sie fördern auch soziale Kompetenzen, Verantwortungsbewusstsein und handlungsorientiertes Lernen.

Ansprechpartnerin

Beate Kitzmann
beate.kitzmann@naturschutz-malchow.de
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Anschrift des Vereins:

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Telefon: (030) 92 79 98 30

E-Mail: info@naturschutz-malchow.de