Heute erhielt Beate Kitzmann, Geschäftsführerin des Naturschutz Berlin-Malchow e. V., im Roten Rathaus den Verdienstorden des Landes Berlin. Mit dem Orden zeichnet der Senat Personen zur Anerkennung und Würdigung ihrer hervorragenden Verdienste um die Stadt aus.
In diesem Jahr erhielten insgesamt zwölf Berlinerinnen und Berliner den Verdienstorden des Landes für ihr herausragendes Engagement.
„Wir würdigen heute die Lebenswege und die Leistungen von zwölf Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit langem und auf vielfältige Weise für Berlin und den Zusammenhalt in der Stadt einsetzen. Gesellschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, sagte Kai Wegner bei der Festveranstaltung.
In seiner Laudatio hob der Regierende Bürgermeister die besonderen Leistungen von Beate Kitzmann für den Natur- und Umweltschutz der Stadt hervor. Die Zentrale des Vereins, der Naturhof Malchow, sei heute eine herausragende Umweltbildungseinrichtung. Durch die Veranstaltungen des Vereins würden Groß und Klein die natürlichen Ressourcen der Stadt kennen und schätzen lernen. „Berlin braucht Menschen wie sie, die anpacken und nicht aufgeben.“

Die Auszeichnung wird seit 1987, dem 750-jährigen Stadtjubiläum, vergeben. Die Preisverleihung findet jedes Jahr am 1. Oktober statt, dem Jahrestag des Inkrafttretens der Berliner Verfassung von 1950.
Im Jahr 2020 hatte Beate Kitzmann bereits den Berliner Naturschutzpreis der Stiftung Naturschutz Berlin für außerordentliche Leistungen im Natur- und Umweltschutz in der Hauptstadt erhalten.


